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Nachhaltig und mit Freude lernen

Heute durfte ich an einer spannenden Tagung der Grundacher Schule teilnehmen. Im Zentrum stand die Frage: Wie lernen Kinder nachhaltig – und mit Freude?

Besonders interessant waren die Bezüge zur Lernforschung. Motivation entsteht vor allem durch drei Faktoren:

  • Autonomie
  • Erfolgserlebnisse
  • Beziehung.

Viele der gezeigten Beispiele setzten genau dort an:
Kinder lernen nicht primär durch Instruktion, sondern durch Entdecken, Ausprobieren und auch durch Scheitern. Der Lernforscher Manu Kapur zeigt sogar, dass Ausprobieren und Fehler machen oft lernwirksamer ist als reine Anleitung.

Ein weiterer Schwerpunkt waren die sogenannten Future Skills bzw. überfachlichen Kompetenzen. Dazu gehören insbesondere die bekannten 4-K-Kompetenzen:

  • Kreativität
  • Kommunikation
  • Kritisches Denken
  • Kollaboration

Diese Fähigkeiten entstehen vor allem durch projektbasiertes und handelndes Lernen, nicht durch reine Wissensvermittlung.

Ein Gedanke hat mich besonders angesprochen:
Der Raum ist der „dritte Pädagoge“.

Lernumgebungen – Werkstätten, Makerspaces, flexible Lernräume – beeinflussen stark, wie Kinder lernen, experimentieren und zusammenarbeiten. Mehr zur „Macherei“: Link

Gerade deshalb lohnt es sich, über Lernräume nachzudenken.
Denn: Die Welt belohnt uns nicht für das, was wir wissen – sondern für das, was wir mit unserem Wissen tun können.

Nachfolgend einige Impressionen der Lernorte (alias Schulzimmer)

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