Ein ToolTower aus der Praxis
Was passiert, wenn ein erfahrener TTG-Dozent seine Werkraum-Realität ernst nimmt – und nicht auf perfekte Infrastruktur wartet?



Philipp Salzmann zeigt es mit seinem „ToolTower“: Ein modular gedachter Werkzeugträger, entwickelt im Low-Budget-Setting, unter realen Schulbedingungen gebaut. Keine Hochglanzlösung, sondern ein funktionales System, das genau das sichtbar macht, was im Unterricht gerade relevant ist. Nämlich: Die benötigten (aktuellen) Werkzeuge werden quasi „eingeblendet“, die Übrigen bleiben auf der Rückseite oder im Depot. Reduktion statt Überfrachtung.
Der Prototyp arbeitet mit einem French-Cleat-System. Der Vorteil dieses Sytems liegt an der Flexibilität. Die Halterungen können in sekundenschnelle umplatziert werden. Der Nachteil: es müssen für alle Werkzeuge Halterungen produziert werden (oder bei Wettstein AG gekauft werden 🙂
Genau solche Ansätze interessieren uns im Kontext Making:
- Wie können Werkzeuge didaktisch geführt werden?
- Wie entstehen intelligente Lösungen trotz knapper Budgets?
Making bedeutet nicht High-Tech um jeden Preis. Making bedeutet Haltung und ein kluge Struktur
Wir bleiben dran.

